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CARVEN

Weil ihr die damalige Pariser Mode zu konventionell  war, entschloss sich Carmen de Tommaso 1945 ihre eigene Haut Couture-Linie zu starten. In ihrer Boutique auf der Champs Elysées bekamen die jungen Pariserinnen genau das wonach sie suchten: Hohe Schneiderkunst, die eine Topfigur zaubert. Vor allem das „Ma Griffe“-Kleid wurde vom Who-is-Who der Fashion-Crowd gefeiert und steht bis heute für den typischen Carven-Look: Weiß-Grün gestreift mit femininer Silhouette und tiefem V-Ausschnitt. Nachdem Carmen de Tommaso das Haus 1993 verließ, lag es einige Jahre brach, bis ihr Schützling Guillaume Henry 2010 die Designleitung übernahm. Sein Carven-Look blieb zwar casual, aber knallige Farben und bunte Muster verbreiteten frischen Spirit in den Kollektionen und verhalfen dem Traditionslabel wieder zu internationalem Erfolg. Seit F/W 15 hat das Designer-Duo Alexis Martial und Adrien Caillaud die kreative Leitung übernommen. Übrigens: Der Name Carven setzt sich aus dem Vornamen der Gründerin Carmen und deren Familienname Boyriven zusammen.