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LALA BERLIN

An dieser Stelle wieder mal ein Beispiel, wie aus einer kleinen Idee eine große Erfolgsgeschichte werden kann. So passiert mit Leyla Piedayesh und ihrem Label LALA BERLIN (was für ihren Spitznamen als Kind und die Ortsbestimmung steht). Bei einem Flohmarktbummel im Herbst 2003 entdeckte die Perserin selbstgestrickte Pulswärmer und beschloss, so was selbst mal zu probieren. Die ersten Prototypen waren der Renner im Freundeskreis, genauso wie die Schals, Pullis und Tücher, die Leyla bald strickte. Ermutigt von der rasanten Nachfrage nach derartig wärmenden Kuschel-Teilen, stellte sie 2004 ihre erste eigene Kollektion auf der Premium-Messe in Berlin vor: weiche Kaschmir-Dreieckstücher mit Totenkopf-Insignien (bis heute das Markenzeichen des Labels), Shirts mit bunten Drucken, Cardigans mit Zopfmuster, grob gestrickte Ringelpullis. Seitdem ist LALA BERLIN Kult. Stars wie Claudia Schiffer, Heidi Klum, Heike Makatsch und Christiane Paul tragen ihre Strick-Kreationen, Top-Einkäufer ordern ihre Kollektionen für die über 200 internationalen Concept-Stores, in denen man heute ihre Mode (mittlerweile ist aus dem reinen Stricklabel eine luxuriöse High-End-Marke mit Abendroben, Cocktailkleidern, Couturejacken etc. geworden) kaufen kann. Woran das liegt? Weil nur hochwertige Stoffe wie Kaschmir, Seide und Jersey verwendet werden. Weil die Prints so einzigartig sind. Weil man sich darin wohl fühlt. „Gut ist nicht nur, was gut aussieht, sondern was sich auch gut anfühlt“, sagt Leyla Piedayesh, die in Teheran geboren wurde und mit acht Jahren nach Deutschland kam. „Neben all den Trends hat für mich das Wohlfühlerlebnis eine zentrale Bedeutung.“