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PAIGE

Irgendwie kennt dieses Problem doch jede Frau: Obwohl man einigermaßen schlank und mit seiner Figur ganz zufrieden ist (o.k. außer den etwas breiten Hüften, dem zu dicken Po, den zu kurzen Beinen), findet man NIE die passende Jeans. Irgendwas stimmt immer nicht, egal welche Marke man probiert. Genauso ging es auch der Amerikanerin Paige Adams-Geller. Doch statt sich zu ärgern, gründete sie 2004 einfach ihr eigenes Jeanslabel: Paige Denim. Gemacht für Frauen, die zwar schlank, aber nicht zu dünn sind, und die statt knochigen Hüften ganz normale weibliche Rundungen haben. „Nur wer seinen Körper liebt, kann sich in seiner Jeans wohlfühlen!“, sagt Paige Adams-Geller. Sie selbst war lange Zeit das gefragteste Fitting-Jeansmodel der USA und wurde gebucht, eben weil sie nicht aussah wie ein Hungerhaken, sondern gesund, wohl proportioniert, feminin. „Während der Anproben für verschiedene Jeansmarken habe ich gelernt, wie Hüften schmaler, Beine länger und der Po knackiger wirken können“, sagt die Designerin mit Firmensitz in Los Angeles. „Dieses Wissen steckt in jeder einzelnen Jeans.“ In ihren Kollektionen (neben Shirts, Kleidern, Kindersachen, Umstandsmode, Männerjeans) gibt es Hosen mit Schlag, 3/4 oder 7/8-Länge, Zigarettenform, überlangen Skinny-Styles oder gerade geschnittenen Beinen. Verkaufshit ist allerdings die Bootcut-Jeans. Der Grund: Enge Oberschenkel und ausgestellte Beine lassen die Figur optisch schlanker wirken, mogeln ein paar Kilo weg. Ob das der Grund ist, weshalb Nicole Richie gerade 10 Paar Jeans geordert hat?