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TOM FORD

Mein Name ist Bond. James Bond TF 108. Ich bin die neue Sonnenbrille von Tom Ford, die er für den Schauspieler Daniel Graig im neuen James-Bond-Streifen Ein Quantum Trost entworfen hat. Mein Look: klassische Pilotenform mit metallisch-matter Rhodium-Fassung, schwarzen Bügelenden, geradem Nasensteg und rauchig getönten Gläsern. Ich bin ein Star in Modekreisen. Genau wie die anderen Brillen-Modelle von Tom Ford, die der 47-jährige Designer seit 2005 unter seinem Namen entwirft und die in Kooperation mit dem italienischen Hersteller Marcolin handgefertigt werden. So wie zum Beispiel die Whitney, eine Oversize-Sonnenbrille, deren Rahmen sich auf dem Nasenrücken kreuzt, oder die Sandrine mit sogenannten Open-Cut-Gläsern, die am seitlichen Fassungsrand leicht offen sind. Als Tom Ford (Markenzeichen verführerischer Blick, Dreitagebart, offenes weißes Hemd unter einem engen schwarzen Anzug, das Brusthaar entblößt) sich im Februar 2004 in Mailand vom Laufsteg verabschiedete, trug die Szene nicht nur das übliche Schwarz, sondern echte Trauer. Trauer de luxe. Denn ein Modeleben ohne Tom Ford, wie sollte das gehen, fragte man sich. Bis dahin war der gebürtige Texaner der einflussreichste Designer seiner Generation, er verhalf als Creative Director der einst maroden Lederfirma Gucci zu einem sensationellen Comeback und zu einem neuen Image. Er machte das Label hipp, glamourös, sexy. Als er im Jahr 2000 auch noch Chefdesigner bei Yves Saint Laurent wurde, katapultierte das Tom Ford in den Modeolymp. Dann das spektakuläre Aus und eine kreative Schaffenspause. Ein Jahr später gründete Tom Ford, von seinen Modefans sehnsüchtig erwartet, ein eigenes Label, zunächst Beauty, dann Brillen, seit 2008 eine luxuriöse Herrenkollektion. FORDsetzung folgt.
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