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VANESSA BRUNO

Am Anfang war die Tasche. Groß, praktisch, aus Canvas und mit glitzerndem Pailletten-Henkel. Erst sah man sie an Pariserinnen, dann an Frauen auf der ganzen Welt, ein Hype von Berlin bis Tokio. Das war der Durchbruch für die französische Designerin Vanessa Bruno. Heute ist sie nicht nur für Taschen, sondern auch für ihre Prêt-à-porter-Kollektion bekannt. Dabei mixt die Tochter eines dänischen Supermodels und eines Modeunternehmers Wolle, Chiffon und Seide, designt Blusen mit Rüschenbordüren, Tuniken mit Fledermausärmeln und Asymmetrie-Tops, alles frisch, chic, unkompliziert, aber immer mit raffinierten Details. „Ich mag eine gewisse Leichtigkeit“, sagt Vanessa Bruno, die ihre erste Kollektion 1996 herausbrachte, „Meine Kundinnen sollen sich darin wohl fühlen, das Outfit soll selbstverständlich wirken, nicht aufgesetzt.“