Givenchy
Zu Zeiten, als Dior mit seinem New-Look die Wespentaille bemühte, setzte er auf fließende Linien, die weibliche Kurven lediglich umspielten. Audrey Hepburn erkannte das Genie des Hubert de Givenchy und ertrotzte sich für ihren Film Sabrina ein Haute-Couture-Kleid des Meisters der zwanglosen Eleganz. 40 Jahre währte die Freundschaft zwischen dem Couturier und der Schauspielerin, für die er auch das kleine Schwarze aus Frühstück bei Tiffanys entwarf. Darüber hinaus kreierte er Kleider für Grace Kelly, Greta Garbo, Jackie Kennedy und alle, die sich ihn leisten konnten. Seine Liebe zur Mode entdeckte der Spross wohlhabender französischer Eltern schon mit zehn, beim Besuch der Pariser Weltausstellung 1939. Er studierte an der École des Beaux-arts in Paris, arbeitete unter anderem für Jaques Fath, Dior und Elsa Schiaparelli und eröffnete 1952 sein eigenes Atelier. 1981 verkaufte er seine Duft-Sparte an den Champagner-Hersteller Veuve Cliquot und das Couture-Haus an die LVMH-Gruppe, blieb allerdings kreativer Kopf des Modezweigs. Mitte der Neunziger nahm er schließlich Abschied vom Fashion-Zirkus und übergab das Zepter an John Galliano. Nach Alexander McQueen und Julien Macdonald entwirft seit 2005 der Italiener Riccardo Tisci die Looks von Givenchy.
border
Givenchy