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Ein Trenchcoat gehört zum Kleiderschrank einer Frau wie Monogrammbettwäsche zur Aussteuer. Soll heißen, er ist eine Anschaffung fürs Leben, ein Klassiker, ein Lieblingsstück, den man immer und überall tragen kann, der zu jedem Outfit passt, den man guten Gewissens seiner Tochter vererben kann.
Manchmal das Problem: „Die richtig tollen gab’s für viel Geld nur bei Burberry, alle anderen sahen nach alter Lady aus“, sagt Aimee Cho, die Designerin und Begründerin des Labels GRYPHON. „Deshalb kam ich auf die Idee, meine eigene Linie zu entwerfen, um den Trenchcoat neu zu interpretieren.“ Das tat die Amerikanerin 2006 in New York, verpasste ihren Trenchcoats ein junges, modernes Aussehen (z. B. ¾-Ärmel, Goldpailletten, bestickte Schultern, kurze Stehkragen, Segeltuchnieten, breite Gürtel, A-Linienform etc.), wurde dadurch die neue „Trenchcoat-Queen“ in den USA mit vielen Stars wie Halle Berry, Rihanna, Kate Hudson, Zoe Kravitz, Blake Lively und Reese Witherspoon als begeisterte Kundinnen.
Seit 2008 gibt es neben den Trenchs auch eine komplette Kollektion – frisch, glamourös, rockig, sexy. Im Repertoire der ehemaligen Vogue-Modejournalistin: paillettenbestickte Kurzoveralls, Capes mit Nietenschultern, Metallic-Kleider, bestickte Longtops, Kurzjacken im Bikerlook, Miniröcke mit Goldpailletten. Klassiker, Lieblingsstücke, die man ewig tragen kann.