Hugo

Hugo. Neues Szenelokal in Berlin? Lieblingsonkel aus Castrop-Rauxel? Meist vergebener Jungenname in Deutschland? Nun ja, nicht ganz. Was hier gemeint ist, ist die junge Designerlinie der Firma Hugo Boss: avantgardistisch, mit spektakulären Schnitten, modischen Farben, coolen Styles. In den letzten drei Jahren hatte der belgische Designer Bruno Pieters das Unterlabel auf Vordermann gebracht (aktuell ist ein Designteam verantwortlich) und damit dem gesamten Konzern noch bessere Verkaufszahlen, noch mehr Prestige, noch mehr Stars beschert. Dabei ist Hugo Boss sowieso auf Erfolgskurs. Kein anderes deutsches Modeunternehmen macht mehr Umsatz (ca. 1,5 Milliarden Euro), hat mehr Filialen (über 340 eigene Geschäfte weltweit), ist bekannter auf der ganzen Welt, wird von mehr Stars getragen und kann auf eine solch rasante Aufstiegs-Geschichte zurückblicken - von der Provinzfirma in die Oberliga der Modewelt. Die Fakten: 1923 von Hugo Boss in Metzingen als Fabrik für Berufskleidung gegründet, ab den 70er-Jahren spezialisiert auf Herrenanzüge, in den 90er-Jahren wandelte sich die Firma zu einem Lifestylekonzern durch die Einführung verschiedener Marken und Linien. Mode made in Germany!

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